NÖN und Mediaprint vereinen Gratisblätter?

Nicht nur zur Weihnachtszeit geschehen Wunder, auch im Oktober. Allerdings ist es bei einer so katholischen Zeitung wie der NÖN (die NÖN gehört zum größten Teil der Diözese St. Pölten, zum kleineren Teil der Raiffeisen, oh Wunder) auch nicht überraschend, dass auch außerhalb von Heilands Saison Wunder geschehen.

So berichten derstandard.at und der Branchendienst medianet.at von einer kolportierten Zusammenlegung der Gratiszeitungen der NÖN („Unser“) und Mediaprint (unter anderem die Wiener „Bezirksjournale“, das Konkurrenzprodukt zur Bezirkszeitung der Regional Medien Austria (Styria/Moser). Der Sprecher der an der Mediaprint mitbeteiligten WAZ, Herr Bernhard Schneider, bestätigte gegenüber der APA entsprechende Gerüchte – eine positive Entscheidung dürfte man als Weihnachtsgeschenk für Herrn Harald Knabl, Chefredakteur und Geschäftsführer des NÖN-Herausgebers Niederösterreichisches Pressehauses, verstehen.

Dieser aber dementiert natürlich alle Gerüchte, dieser Schritt könnte etwas mit dem Erstarken der Gratiszeitungskonkurrenz der Regional Medien Austria (Bezirksblätter, Bezirkszeitung) zu tun haben. Davon zeigt sich Herr Harald Knabl demonstrativ unbeeindruckt.

Harte Zeiten brechen also an für die Gratiszeitungen, meint Herr Franz, und möchte kein Key Accounter für eine dieser Zeitungen sein.

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